Wanderwege

Wanderwege – Einmal die Insel zu Fuß erkunden

Albufera, eines der wenigen Gebiete in Europa, in denen Salzwasser und Süßwasser zusammentrifft. Eine Wanderung lohnt sich.

Son Real: Auf dem Weg von Can Picafort in Richtung Arta kurz hinter Can Picafort befindet sich links die Finca Son Real mit einem kleinen Parkplatz davor. Wunderschöne Wege führen durch typisch mallorcinisches Land bis hin zur Nekropole am Meer. Auf dem Weg sind nicht selten Schildkröten zu beobachten. Auch der Besuch des dortigen Museums, der bisher kostenlos war, lohnt sich.




 

Die Nekropole von Son Real (mallorquinisch Necròpolis de Son Real, auch Necròpoli de la punta Fenicis) ist ein prähistorisches, zu großen Teilen oberirdisch angelegtes Gräberfeld an der Nordküste der spanischen Baleareninsel Mallorca. Über die Kultur der Erbauer ist mangels schriftlicher Überlieferungen wenig bekannt. Sie ist die größte bisher aufgefundene und freigelegte „Totenstadt“ auf den Balearischen Inseln.

Die 800 Quadratmeter umfassende Nekropole stammt aus dem 7. bis 4. Jahrhundert v. Chr., wurde aber auch später noch als Bestattungsort genutzt. Archäologische Ausgrabungen auf dem Gelände begannen nach der Entdeckung im Jahr 1957 im Auftrag und finanziert durch die William L. Bryant Foundation und wurden bis 1970 abgeschlossen. Die 109 erhalten gebliebenen Grabstätten gleichen in ihrer megalithischen Bauweise zum Teil verkleinerten schiffs- oder hufeisenförmigen Navetas, andere den runden und quadratischen Türmen der damaligen Zeit der späten Talaiot-Kultur (Talaiotikum III und IV). Dabei werden die runden Grabbauten dem Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr., die hufeisenförmigen dem 5. und die rechteckigen Bauten dem 4. Jahrhundert v. Chr. zugeordnet. Ein Teil der Nekropole wurde wahrscheinlich durch die Meereserosion zerstört.

Den über 300 aufgefundenen Toten waren Waffen, Schmuck und Alltagsgegenstände beigegeben. Des Weiteren fand man Tierknochen und Muscheln in den Gräbern. Die meist nach Südosten ausgerichteten Bauten weisen vielfach jeweils zwei Nischen auf, in welche die Leichname in Fötusstellung abgelegt waren. Ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. wurde auch Brandbestattung praktiziert. Nahe der Nekropole befinden sich auf der kleinen der Küste vorgelagerten Insel s’Illot des Porros weitere Grabstellen. Unklar ist die Herkunft der in der Nekropole Bestatteten, da bis heute keine zugehörige Siedlung gefunden wurde. Eine vormals angenommene phönizische Grablegung wird mittlerweile ausgeschlossen. Fundstücke aus den Gräbern der Nekropole können im „Monografischen Museum von Poŀlèntia“ (Museu monogràfic de Poŀlèntia) in Alcúdia besichtigt werden.




 

Ermita de Betlem ist eine Einsiedelei auf Mallorca. Sie diente als Kloster, das nur von wenigen Mönchen bewohnt wurde, die zur Glaubensgemeinschaft der Eremiten von San Pablo San Antonio gehörten. Altersbedingt zogen die Mönche im Herbst 2010 in die Einsiedelei Santíssima Trinitat nahe dem Ort Valdemossa um, Nachfolger fanden sich nicht. Von dort aus führen sehr schöne Wanderwege durch die Berge mit atemberaubenden Blick auf das Meer.

Parc natural de Llevant: Dieser Park befindet sich auf dem Weg zur Ermita de Betlem. Von einem Parkplatz mit Informationszentrum führen insgesamt 13 Wanderabschnitte durch den Park bis zum Cap de Ferrutx. Er eignet sich auch sehr gut für Mountainbiker. Mittendurch ist eine gepflasterte Straße angelegt, von der aus einzelne Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden abzweigen. Die Wege sind insgesamt von mittlerer Schwere, jedoch mit ziemlichen Höhenunterschieden. Allerdings kein Vergleich zu den meisten in der Tramuntana, die sehr steil verlaufen. Sehr schön angelegt. Vor allem bemerkenswert, dass man hier beginnt, aufzuforsten, um den Zustand wie vor einigen Jahrhunderten wieder herzustellen.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie hier

Tramuntana: In der Tramuntana (2011 von der UNSECO zum Weltkulturerbe deklariert) gibt es zahlreiche Wanderwege, einige davon führen an bewirtschafteten Hütten vorbei, in denen man übernachten kann. Ein übersichtliches Buch zu den Wanderwegen der Tramuntana ist das „Serra de TRAMUNTANA“; Triangle-Postals.

 

Cala Bóquer: Viele Ziegen, wilde Romantik und meist wenig Leute. Ziemlich am Ende der Umgehungsstraße von Port Pollenca in Richtung Cap Formentor befindet sich linker Hand ein kleiner Parkplatz an dem ein Schild auf den Cami de la Cala Bóquer deutet. Man muss durch das Tor der privaten Finca Bóquer gehen (Tor bitte wieder schließen, um auf den Weg durch die felsige Landschaft zu gelangen. Der Weg ist zu Beginn leicht zu begehen. Erst zum Ende hin, fällt er etwas steil zur Bucht hin ab. Die Bucht ist kiesig und es empfehlen sich Sandalen (Trekkingsandalen) wenn man ins Wasser gehen möchte. Das Tal, durch das man wandert ist sehr malerisch und meist kann man viele Wildziegen beobachten. Ziegen in der Tramuntana dürfen übrigens nur mit dem Seil gefangen und nicht geschossen werden. Nur wenn die Population Überhand nimmt, wird alle paar Jahre eine gewissen Anzahl zum Schuss frei gegeben. Wanderzeit ca. 1 Stunde.




 

Cami Vell: Der Weg verläuft von Puigpunyent nach Estellencs. Mittlerer Schwierigkeitsgrad. Dauer: etwa 3h 10Min.

 

Fernwanderweg GR221: La Ruta de Pedra en Sec (Route der Trockensteinmauern) führt von Port d’Andratx durch die gesamte Serra de Tramuntana bis Pollença und folgt damit historischen Ortsverbindungen.

Derzeit sind folgende Wegabschnitte mit Holzschildern gekennzeichnet:

• von Estellencs bis Esporles (die neue Umgehung der Finca Es Rafal ist allerdings noch nicht beschildert)

• von Deià nach Sóller und weiter über Lluc bis Pollença

• In den restlichen Gebieten bestehen keine Beschilderungen oder größere „Lücken“ in der Markierung.

1. Etappe: Port d’Andratx – Sant Elm – La Trapa (3h 20min)

2. Etappe: La Trapa – Coll de sa Gramola – Herberge Ses Fontanelles (4h)

3. Etappe : Herberge Ses Fontanelles –Estellencs (4h 35min)

4. Etappe: Estellencs –Banyalbufar – Esporles (5h 15min)

5. Etappe : Esporles – Valdemossa – Herberge Can Boi, Deià (6h 15min)

6. Etappe : Herberge Can Boi – Herberge Muleta, Port Soller (3h)

7. Etappe: Herberge Muleta – Sóller – Biniaraix – Cúber – Herberge Tossals Verds (8h)

8. Etappe: Herberge Tossals Verds – Herberge Son Amer, Lluc (5h 15min)

9. Etappe : Herberge Son Amer – Herberge Pont Romà, Pollenca (4h 45min)

 

Tipp:

Einen schönen und ausführlichen Bericht über die Ruta de Pedra en Sec auf Mallorca findet man ebenfalls auf unserer Partnerseite von bergzeit.de. Einfach mal reinschauen. Es lohnt sich.

 

 

 

 

Übernachtungsmöglichkeiten:

Speziell für Wanderer wurden im Verlauf des GR-221 mehrere Herbergen eröffnet. Wer dort übernachten möchte, sollte sich auf jeden Fall rechtzeitig anmelden.

• Finca Ses Fontalelles nahe der Ma-10 (Km 104) zwischen Andratx und Estellencs

• Refugi de Can Boi in Deià

• Refugi de Muleta bei Port de Sóller

• Refugi des Tossals Verds • Refugi de Son Amer

• Refugi del Pont Romà in Pollença

• Übernachtungsmöglichkeit auch im Kloster Lluc (Einzel-, Zwei- und Mehrbettzimmer).

Die Herbergen in La Trapa und in der Coma d’en Vidal (Esclop) sind noch in Bau. Das Zelten ist überall verboten; lediglich beim Kloster Lluc besteht ein Zeltplatz.

 

Für alle Hütten gelten folgende Preise 2015: Lagerplatz: € 11/ Doppelzimmer (nur in Tossals Verds): € 39 / Frühstück: € 4,50/ Mittagessen: € 10,50 (2 Gänge)/ Abendessen: € 8 (1 Gang)/ Picknick: € 6,50/ Salat: € 4,50/ Bettwäsche: € 3/ Handtücher: € 1. Mit der D.A.V. Karte gibt es 10 % Rabatt bei der Verpflegung und 20 % bei der Übernachtung.

 

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